GrenzenPF – Eine Publikation zu Pforzheims Grenzen

Grenzen können klar definiert sein. Manchmal eng und manchmal breit. Sie sind offen und dann wieder zu. Grenzen sind geregelt und bergen Chancen. Grenzen können Schwierigkeiten beinhalten und Konflikte verursachen. Sie sind im Haus, im Garten, auf der Straße. Entdecke sie neu. Grenzen die keiner kennt. Sie sind unter uns, trennen uns Menschen bewusst und unbewusst voneinander.

 

Aufgabe | Eine visuelle Auseinandersetzung  zum Thema "Grenze".

 

Idee | Über die aktuelle Flüchtlingsthematik ist das Thema "Grenzen" in aller Munde. Es wird sofort an internationale Grenzen gedacht, die die Flüchtlinge überwinden müssen. Ich habe mich bewusst von ihnen losgesagt und mich auf die Grenzen vor Ort bezogen. Sie sind direkt vor unserer Haustür, wir müssen sie Tag für Tag überqueren, -winden oder beschreiten. GrenzenPF zeigt die unterschiedlichsten Grenzen in Pforzheim auf, von einem einfachen Gartenzaun bis zur meterhohen Gefängnismauer oder einem einfachen Krötentunnel.

 

Umsetzung | In Pforzheim habe ich mich fotografisch zahlreichen Grenzen angenähert und parallel Informationen an den jeweiligen Orten gesammelt in Form von Interviews oder Beobachtungen. Fotografien und selbst erstellte Texte wurden anschließend in einer Publikation zusammengefasst, die sich in einem recht handlichen Format bewegt. Um den dokumentarischen Charakter aufrecht zu erhalten, entschied ich mich als einheitliches Schriftbild für die Helvetica. Die jeweiligen Kapitel unterscheiden sich in Form des jeweils gesetzten Layouts. Die Publikation wird von einer Banderole zusammengehalten und besitzt einen schwarzen Druck auf schwarzem Cover, um den Entdecker-Charakter zu unterstreichen, der bei meiner Suche nach den Grenzen aufgekommen ist.